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Ein Drittel aller Deutschen geht mobil ins Netz

Ein Drittel aller Deutschen geht mobil ins Netz

Neue Zahlen zur Internetnutzung – die wichtigsten Zahlen

Die Firma Webtrekk hat in einer neuen Studie interessante Zahlen zur Internetnutzung herausgebracht. Hier die wichtigsten Erkenntnisse für Unternehmens-Websites:

1. Smartphone-Nutzung steigt auf 35%

35% aller Internetzugriffe werden mit dem Smartphone vorgenommen. 53% gehen weiterhin mit einem Desktop-Rechner oder einem Notebook online. Gegenüber dem ersten Quartal ist das ein Plus bzw. ein Minus von zwei Prozent. Tablets stagnieren bei 11%. Unternehmen sollten diese Werte mit den eigenen vergleichen, denn je nach Nutzungsart und Zielgruppe können die Werte abweichen. Google Analytics hält detaillierte Daten zu den Endgeräten bereit.

2. Windows weiterhin absoluter Marktführer

Bei den Desktop-Betriebssystemen führt weiterhin Microsoft Windows mit 85%. 12% benutzen Apple, 3% Linux. Für Unternehmen bedeutet das, sich bei der Optimierung der eigenen Website zwar auf Windows zu konzentrieren, aber auch Apple nicht außen vor zu lassen, zumal Mac-User eine hohe Kaufkraft haben.

3. Firefox und Safari sind die beliebtesten Desktop-Browser bei PC- und Mac-Usern

Firefox ist der beliebteste Browser mit 43% Marktanteil aller Internetnutzer. Googles Chrome folgt mit 27%, Microsofts Internet Explorer kommt auf 19%, Apples Safari auf 8%. Für die Prioritätenfestlegung bei der Browseranpassung solltet ihr aber auf die Unterschiede zwischen PC- und Mac-Usern schauen: Bei PC-Usern sind die Marktanteile in etwa wie bei allen Usern. Allerdings gehen Macuser zu 67% mit Safari ins Netz, 18% nutzen Firefox, 15% Chrome. In Zeiten der Responsivität und der Vielzahl der Endgeräte kann ein vollständiger Browserabgleich nur noch mit hohem Aufwand gewährleistet werden.

Der Internet Explorer ist faktisch tot. Hier reicht es, wenn die Grundfunktionen der Website gewährleistet sind. Bei der Darstellung müssen immer mehr Abstriche gemacht werden. Webdesigner konzentrieren sich auf fünf Browser: Chrome und Firefox für Mac und PC, Safari für Mac. In Zeiten automatischer Updates sollte auch alten Version nicht mehr zu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Auch hier sollte man einen genauen Blick auf Google Analytics werfen, um die Website-Anpassung auf die eigene Zielgruppe auszurichten.

4. Apples iPhone führt die Smartphone-Nutzung an

Für Optimierung auf mobile Betriebssysteme und Browser lohnt ein Blick auf die Smartphone-Nutzung. Apple führt mit 43%, dann folgt Samsung mit 33% und Sony mit lediglich 5%. Webdesigner müssen bei der mobilen Anpassung die meist genutzten Endgeräte beachten (vor allem, was die Auflösung angeht – auch hier wieder in Google Analytics reinschauen) sowie die mobilen Betriebssysteme Apples iOS und Googles Android. Bei kleineren Projekten reicht also ein mobiler Test mit einem aktuellen iPhone und einem aktuellen Samsung-Smartphone mit Android-Betriebssystem. Bei den Tablet führt Apples iPad mit 67%.

An responsiven Websites führt kein Weg mehr vorbei

Unternehmen, die jetzt noch keine responsive Website haben, sollten schnell reagieren, um nicht den Anschluss zu verlieren. Die mobile Nutzung wird weiter steigen und Desktop-Rechner werden immer mehr an Wichtigkeit verlieren. Für Tablets reicht meist eine kleinere Darstellung der Desktop-Version aus. Allerdings sind nachgezogene mobile Versionen nicht ganz unaufwendig. Bei neuen Websites heißt die führende Strategie heute Mobile First. Es wird also zuerst ein Design für Smartphones entwickelt, das dann auf größere Darstellungen adaptiert wird.

Aus einer großen Darstellung eine kleinere zu machen, ist meist nicht so ganz einfach. Wer heute keine mobile Website hat, der wird auch keine ganz neue Website mehr haben, denn in den letzten Jahren sollte kaum eine Agentur eine Desktop-only-Website empfohlen haben. Daher solltet ihr vielleicht über ein komplettes Redesign nachdenken.

Oder gleich eine neue Website?

Websites mit fehlender Mobilversion sind wahrscheinlich meistens Eigenentwicklungen. Soll es bei einer Eigenentwicklung bleiben, muss abgewägt werden, ob eine nachgezogene Mobilversion oder eine Neuentwicklung der bessere Weg ist. In vielen Fällen ist aber eine neue Website auf Basis eines Premium-Themes zu empfehlen. Hier werden fertige Designs gekauft und angepasst. Da diese Themes oft eine hohe Qualität haben, sehr stark auf das Corporate Design des Unternehmens angepasst werden können und nahezu immer responsive sind, sind sie eine gute Alternative. Ich gehe davon aus, dass eine responsive Neuentwicklung auf Basis eines Themes günstiger ist, als die Nachentwicklung einer Mobilversion bei Eigenentwicklungen. Wir bieten Theme-Websites für 990 Euro an.

Es gibt für WordPress-Websites auch Plugin-Lösungen für mobile Themes. Das Ergebnis ist aber meistens grafisch und konzeptionell eher dürftig.

Fazit

Wer noch keine mobile Website hat, sollte schnell reagieren. Zuerst sollten exakte Daten zur Nutzung erhoben werden. Dann kann auf Grundlage des Status Quo erarbeitet werden, welcher Weg für euer Unternehmen der beste ist. Wir helfen euch gerne dabei!

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